In Hessen kracht es fast 14.000 Mal im Jahr zwischen Auto und Wildtier. In Osthessen ist schon mehr als jeder vierte Verkehrsunfall ein Wildunfall. Und bei den Wildschweinen hat kein Bundesland so viel Fallwild wie Hessen.

Für Jäger ist das Thema doppelt wichtig. Sie werden nach einem Wildunfall gerufen, suchen verletztes Wild nach und führen das Fallwild in der Streckenliste.

Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Zahlen zu Wildunfällen in Hessen zusammengetragen: Entwicklung, Landkreise, Verletzte, Wildarten, Uhrzeit, Schadenhöhe und Fallwild. Jede Zahl ist mit einer Quelle belegt, die du am Ende der Seite findest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jagdjahr 2024/25 starben in Hessen laut amtlicher Streckenliste 13.740 Stück Schalenwild bei Unfällen, davon 12.004 Rehe.
  • Allein die Polizeipräsidien Nord-, Ost- und Mittelhessen nahmen 2025 zusammen 13.581 Wildunfälle auf.
  • In Osthessen waren 2025 genau 26,84 Prozent aller Verkehrsunfälle Wildunfälle.
  • Der Lahn-Dill-Kreis hatte 2025 mit 1.771 Wildunfällen den höchsten Wert der ausgewerteten Landkreise.
  • Mit 2.160 Wildschweinen als Fallwild liegt Hessen bundesweit auf Platz eins, noch vor Bayern.

Anzahl und Entwicklung in Hessen

Eine landesweite Wildunfallzahl der Polizei veröffentlicht das Hessische Innenministerium nicht. Die sieben Polizeipräsidien legen ihre Verkehrsberichte aber einzeln vor.

Für 2025 weisen Nord-, Ost- und Mittelhessen die Wildunfälle genau aus. Diese drei Präsidien decken den ländlichen Norden und die Mitte des Landes ab. Dazu kommt die Zählung des Landesjagdverbands für ganz Hessen.

1Fast 14.000 Wildunfälle pro Jahr in Hessen

In Hessen werden jährlich fast 14.000 Wildunfälle gezählt. Im Jagdjahr von April 2024 bis März 2025 erfasste der Landesjagdverband rund 13.740 Rehe, Hirsche, Wildschweine und andere Schalenwildarten als Unfallwild.1

213.581 Wildunfälle in Nord-, Ost- und Mittelhessen

Die Polizeipräsidien Nordhessen (4.809), Osthessen (2.875) und Mittelhessen (5.897) nahmen 2025 zusammen 13.581 Wildunfälle auf.234 Das sind im Schnitt 37 Wildunfälle pro Tag, und das nur in drei von sieben Präsidien.

Wildunfälle in Nord-, Ost- und Mittelhessen je Jahr

  1. 13.7092021
  2. 12.4472022
  3. 13.4102023
  4. 12.8192024
  5. 13.5812025

Wildunfälle, Summe der drei Präsidienaktuelles Jahr

Summe der polizeilich aufgenommenen Wildunfälle der Polizeipräsidien Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen. Die übrigen Präsidien weisen keine Wildunfallzahl aus.534

3Plus 10,1 Prozent in Mittelhessen

Das Polizeipräsidium Mittelhessen nahm 2025 insgesamt 5.897 Wildunfälle auf, nach 5.355 im Jahr 2024. Das ist ein Plus von 542 Unfällen oder 10,1 Prozent.4

4Jeder vierte Unfall in Osthessen ist ein Wildunfall

In Osthessen machten die 2.875 Wildunfälle 2025 genau 26,84 Prozent aller Verkehrsunfälle aus. Gegenüber 2024 stieg die Zahl um 1,91 Prozent.3 Rechnerisch nahm die Polizei dort alle drei Stunden einen Wildunfall auf.6

513 Wildunfälle pro Tag in Nordhessen

In Nordhessen stieg die Zahl der Wildunfälle 2025 von 4.643 auf 4.809, ein Plus von 3,6 Prozent. Im Schnitt nahm die Polizei dort täglich 13 Wildunfälle auf.

In den letzten zehn Jahren bewegte sich die Zahl in Nordhessen zwischen 4.500 und 5.300.2

6Rund 22 Prozent aller Unfälle in Nordhessen

Das Polizeipräsidium Nordhessen registrierte 2025 insgesamt 21.693 Verkehrsunfälle.2 Die 4.809 Wildunfälle machen davon rund 22 Prozent aus, also gut jeden fünften Unfall.5

Landkreise

Am häufigsten kracht es in den wald- und feldreichen Landkreisen in Mittel- und Nordhessen. Für Süd-, Südost- und Westhessen sowie Frankfurt liegen keine Wildunfallzahlen der Polizei vor.

Wildunfälle 2025 nach Landkreis

  • Lahn-Dill-Kreis1.771
  • Waldeck-Frankenberg1.446
  • Schwalm-Eder-Kreis1.373
  • Marburg-Biedenkopf1.324
  • Wetteraukreis1.277
  • Gießen1.272
  • Landkreis Kassel1.116
  • Vogelsbergkreis1.050
  • Fulda936
  • Hersfeld-Rotenburg736
  • Werra-Meißner-Kreis667
Polizeilich aufgenommene Wildunfälle 2025 in den Landkreisen der Polizeipräsidien Nord-, Ost- und Mittelhessen. Für die übrigen Landkreise gibt es keine veröffentlichten Werte.423

71.771 Wildunfälle im Lahn-Dill-Kreis

Der Lahn-Dill-Kreis hatte 2025 mit 1.771 Wildunfällen den höchsten Wert aller ausgewerteten Landkreise. 2024 waren es 1.635, ein Plus von 8,3 Prozent.4

8Wetteraukreis mit plus 22,3 Prozent

Den stärksten Anstieg in Mittelhessen hatte der Wetteraukreis. Dort stieg die Zahl der Wildunfälle von 1.044 auf 1.277, ein Plus von 22,3 Prozent. In Marburg-Biedenkopf waren es 1.324, in Stadt und Landkreis Gießen 1.272 Wildunfälle.4

91.446 Wildunfälle in Waldeck-Frankenberg

In Nordhessen führt der Landkreis Waldeck-Frankenberg. Dort stieg die Zahl 2025 von 1.344 auf 1.446.

Im Schwalm-Eder-Kreis registrierte die Polizei 1.373 Zusammenstöße zwischen Wild und Fahrzeug, nach 1.327 im Vorjahr.2

105-Jahres-Hoch im Landkreis Kassel

Im Landkreis Kassel erreichten die Wildunfälle 2025 mit 1.116 Fällen ein 5-Jahres-Hoch, nach 1.080 im Vorjahr. Im Werra-Meißner-Kreis blieb die Zahl mit 667 nach 668 fast gleich, das sind knapp zwei Wildunfälle pro Tag.2

11Plus 17,4 Prozent in Hersfeld-Rotenburg

In Osthessen hatte 2025 der Vogelsbergkreis mit 1.050 die meisten Wildunfälle, vor dem Landkreis Fulda mit 936. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg stieg die Zahl von 627 auf 736, ein Plus von 17,4 Prozent.3

Verletzte und Getötete

Tote gab es bei Wildunfällen in den ausgewerteten Präsidien in den letzten Jahren nicht. Die Zahl der Verletzten schwankt aber stark, vor allem bei Ausweichmanövern und bei Motorradfahrern.

12Kein Toter in Nordhessen seit 2021

In Nordhessen starb von 2021 bis 2025 kein Mensch bei einem Wildunfall. 2025 verunglückten 40 Menschen, davon 8 schwer und 32 leicht verletzt. Bei 4.770 der 4.809 Wildunfälle blieb es beim Sachschaden.5

13Wildunfälle mit Verletzten in Osthessen von 11 auf 40

In Osthessen stieg die Zahl der Wildunfälle mit Personenschaden 2025 deutlich von 11 auf 40. Die Zahl der Schwerverletzten stieg von 3 auf 7, die der Leichtverletzten von 8 auf 33.

Seit 2020 kam in Osthessen kein Mensch bei einem Wildunfall ums Leben. In 98,61 Prozent der Fälle blieb es beim Blechschaden.3

1450 Verletzte in Mittelhessen

In Mittelhessen wurden 2025 bei Wildunfällen 9 Menschen schwer und 41 leicht verletzt. 2024 waren es 4 Schwer- und 35 Leichtverletzte.4

Wildarten und Fallwild

Als Fallwild gilt Wild, das nicht durch die Jagd stirbt, sondern auf andere Weise. Die amtliche Streckenliste des Landes Hessen trennt dabei genau: Sie weist „verunfallt“ und „sonstiges“ Fallwild getrennt aus. Mehr zur Strecke findest du in unserem Artikel Jagdstrecke Hessen.

1513.740 Stück Schalenwild verunfallt

Laut Streckenliste 2024/25 starben in Hessen 12.004 Rehe, 1.576 Wildschweine, 102 Stück Rotwild, 35 Stück Damwild, 22 Mufflons und ein Sikahirsch bei Unfällen. Das sind zusammen genau die 13.740 Stück Unfallwild, die der Landesjagdverband nennt.71

1687 Prozent des Unfallwilds sind Rehe

Die meisten tödlichen Zusammenstöße gibt es mit Rehen. Mit 12.004 Stück stellen sie rund 87 Prozent des verunfallten Schalenwilds, Wildschweine folgen mit gut 11 Prozent.7

Verunfalltes Schalenwild in Hessen 2024/25

  • Rehwild 12.004
  • Schwarzwild 1.576
  • Rotwild 102
  • Dam-, Muffel- und Sikawild 58
Als „verunfallt“ gemeldetes Fallwild der Schalenwildarten im Jagdjahr 2024/25, zusammen 13.740 Stück.7

17Reh-Unfallwild drei Jahre in Folge rückläufig

Die Zahl der verunfallten Rehe sank von 13.861 im Jagdjahr 2022/23 über 13.009 auf 12.004 im Jagdjahr 2024/25.897 Beim Schwarzwild schwankt sie: 1.768, dann 2.027, zuletzt 1.576 Stück.

1815.217 Rehe als Fallwild insgesamt

Zählt man das sonstige Fallwild dazu, also Rehe, die aus anderen Gründen als einem Unfall verendet sind, kommen 3.213 Tiere hinzu. Zusammen sind das 15.217 Rehe Fallwild.7

Diesen Gesamtwert meldet auch der Deutsche Jagdverband, gerundet auf 15.220. Dazu kommen laut DJV 2.160 Wildschweine, 190 Stück Rotwild und 50 Stück Damwild.10

19Jedes siebte Reh der Strecke ist Fallwild

Die hessische Rehwildstrecke 2024/25 umfasst 103.423 Stück, Fallwild eingeschlossen. Die 15.217 Rehe Fallwild entsprechen rund 15 Prozent, also etwa jedem siebten Reh. Allein die verunfallten Rehe machen rund 12 Prozent der Strecke aus.7

202.441 Füchse und 2.044 Waschbären als Fallwild

Auch Raubwild stirbt oft auf der Straße. Die Streckenliste 2024/25 führt 2.441 Füchse, 2.044 Waschbären und 796 Dachse als Fallwild. Eine Aufteilung nach Unfall und sonstiger Ursache gibt es bei diesen Arten nicht.7

Uhrzeit und Jahreszeit

Wild ist vor allem in der Dämmerung unterwegs. Fällt die Dämmerung in den Berufsverkehr, steigt das Risiko, etwa nach der Zeitumstellung.

21Frühe Morgen- und Abendstunden

Wildunfälle ereignen sich laut Polizeipräsidium Osthessen vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden und entlang waldreicher Strecken. Besondere Vorsicht ist dort geboten, wo Schilder auf Wildwechsel hinweisen.6

22April und Mai sind Reh-Monate

Vor allem mit Rehen kommt es im April und Mai regelmäßig zu vielen Unfällen, sagt der Landesjagdverband Hessen.1 Die Kfz-Versicherer nennen zusätzlich die Monate Oktober bis Dezember als besonders gefährlich.11

23Zeitumstellung erhöht das Risiko

Mit der Zeitumstellung rückt der Berufsverkehr wieder in die Dämmerung, also in die Stunden, in denen viele Wildtiere aktiv sind.12 Davor warnt auch das Regierungspräsidium Kassel, die obere Jagdbehörde des Landes Hessen: Vor allem die morgendlichen Stoßzeiten fallen dann wieder in die Dämmerung.1

Schadenhöhe und Versicherung

Für Hessen allein veröffentlichen die Versicherer keine Zahlen. Die bundesweiten Werte zeigen aber, wie teuer ein Wildunfall inzwischen ist.

24276.000 Wildunfälle bei den Versicherern

Die Kfz-Versicherer registrierten 2024 bundesweit rund 276.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Autos. Das sind im Schnitt über 750 Wildunfälle pro Tag.13

25Mehr als 1,1 Milliarden Euro Schaden

Für Wildunfälle zahlten die Versicherer 2024 mehr als 1,1 Milliarden Euro, im Schnitt rund drei Millionen Euro pro Tag.13

264.100 Euro pro Wildunfall

Die durchschnittliche Schadenhöhe stieg von 3.850 Euro im Jahr 2023 auf 4.100 Euro im Jahr 2024. Teurere Karosserieteile und höhere Stundensätze der Werkstätten treiben die Kosten.13

Teil- und Vollkasko zahlen bei Haarwild wie Rehen oder Wildschweinen. Auf den Schadenfreiheitsrabatt wirkt sich ein Wildunfall nicht aus.12

Hessen im Deutschland-Vergleich

Beim Reh liegt Hessen im Mittelfeld der Flächenländer. Beim Wildschwein dagegen hat kein Bundesland so viel Fallwild.

Wildschweine als Fallwild 2024/25: die fünf höchsten Länder

  • Hessen2.160
  • Bayern1.830
  • Baden-Württemberg1.770
  • Brandenburg1.590
  • Nordrhein-Westfalen1.430
Schwarzwild als Fallwild nach Bundesland im Jagdjahr 2024/25. Der Wert für Bayern ist hochgerechnet, der für Brandenburg beruht auf einer Hochrechnung.10

27Platz eins beim Schwarzwild-Fallwild

Mit 2.160 Wildschweinen als Fallwild liegt Hessen im Jagdjahr 2024/25 vor Bayern (1.830) und Baden-Württemberg (1.770). Das sind gut 16 Prozent der bundesweit 13.210 Wildschweine.10

28Platz sechs beim Reh-Fallwild

Beim Rehwild liegt Hessen mit 15.220 Tieren auf Platz sechs. Vorn sind Bayern (52.820), Nordrhein-Westfalen (30.460), Baden-Württemberg (24.010), Niedersachsen (23.000) und Schleswig-Holstein (15.720). Bundesweit waren es 200.970 Rehe.10

292.549 Wildunfälle mit Personenschaden in Deutschland

Bundesweit registrierte die amtliche Statistik 2025 insgesamt 2.549 Unfälle mit Personenschaden, bei denen Wild auf der Fahrbahn die Ursache war. 2024 waren es 2.412, 2023 dann 2.351.14

308 Tote bei Wildunfällen in Deutschland 2024

Bei den 2.412 Wildunfällen mit Personenschaden starben 2024 in Deutschland acht Menschen. 417 wurden schwer und 2.355 leicht verletzt.15

Was nach einem Wildunfall zu tun ist

Nach einem Zusammenstoß mit Wild gehst du in Hessen so vor:

  1. SichernAnhalten, Warnblinker einschalten, Warnweste anziehen und das Warndreieck aufstellen.
  2. MeldenDie Polizei unter 110 rufen, bei Verletzten den Notruf 112. Das gilt auch, wenn das Tier in den Wald geflüchtet ist.1
  3. Abstand haltenVerletzte oder tote Tiere nicht anfassen und nicht verfolgen. Die Fluchtrichtung merken und die Stelle markieren, damit der Jäger nachsuchen kann.1
  4. BescheinigenFür die Kaskoversicherung eine Wildunfallbescheinigung von der Polizei oder dem Jagdausübungsberechtigten ausstellen lassen.16

31Meldepflicht für jeden Wildunfall

Laut Verwaltungsportal des Landes Hessen bist du verpflichtet, jeden Wildunfall der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Die Polizei verständigt dann den zuständigen Jagdausübungsberechtigten.16

32Bis zu 3 Jahre Haft für das Mitnehmen von Wild

Ein totes Reh einfach in den Kofferraum zu laden, ist keine gute Idee. Wer sich Wild unter Verletzung fremden Jagdrechts aneignet, begeht Jagdwilderei. Dafür droht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.17

33Über 50 Analysen zu Wildwarnreflektoren

Hessen Mobil stellte im Oktober 2017 die Montage der blauen Wildwarnreflektoren ein. Grundlage waren Studien und über 50 eigene Vorher-Nachher-Analysen, die keine unfallmindernde Wirkung zeigten.

Nach Kritik der Jägerschaft hängt Hessen Mobil die von Jägern gekauften Reflektoren bis zu neuen Ergebnissen aber weiter kostenlos auf.18

Die Zahlen zeigen: Wildunfälle sind in Hessen vor allem ein Thema der ländlichen Kreise in Mittel- und Nordhessen. Im Frühjahr, rund um die Zeitumstellung und in der Dämmerung lohnt es sich, an Wald- und Feldrändern langsamer zu fahren.

Wenn du dich auf die Jägerprüfung in Hessen vorbereitest, findest du in der Übersicht der Prüfungsfragen alle Fragen mit Antworten.

Häufige Fragen

Wie viele Wildunfälle gibt es in Hessen pro Jahr?

Fast 14.000. Im Jagdjahr 2024/25 wurden 13.740 Stück Schalenwild als verunfallt gemeldet. Allein die Polizeipräsidien Nord-, Ost- und Mittelhessen nahmen 2025 zusammen 13.581 Wildunfälle auf.

Wo gibt es in Hessen die meisten Wildunfälle?

Unter den ausgewerteten Landkreisen hatte 2025 der Lahn-Dill-Kreis mit 1.771 die meisten, vor Waldeck-Frankenberg (1.446) und dem Schwalm-Eder-Kreis (1.373). Anteilig liegt Osthessen vorn, dort war mehr als jeder vierte Verkehrsunfall ein Wildunfall.

Wann passieren die meisten Wildunfälle?

In der Dämmerung, also früh morgens und abends. Über das Jahr sind April und Mai sowie Oktober bis Dezember besonders gefährlich.

Wie viel kostet ein Wildunfall im Durchschnitt?

Laut den Kfz-Versicherern lag die durchschnittliche Schadenhöhe 2024 bei rund 4.100 Euro. Insgesamt zahlten die Versicherer bundesweit mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Muss ich in Hessen einen Wildunfall melden?

Ja. Jeder Wildunfall muss der örtlich zuständigen Polizei gemeldet werden, auch wenn das Tier geflüchtet ist. Die Polizei verständigt den Jäger, der ein verletztes Tier nachsuchen kann. Für die Versicherung brauchst du eine Wildunfallbescheinigung.

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Quellen

Alle Zahlen stammen von den hier genannten Stellen. Eine landesweite Wildunfallzahl der Polizei gibt es für Hessen nicht. Wir nutzen deshalb die Verkehrsberichte 2025 der Polizeipräsidien Nord-, Ost- und Mittelhessen und das als verunfallt gemeldete Fallwild aus der amtlichen Streckenliste. Zahlen ohne Beleg sind weggelassen.

  1. hessenschau (dpa/lhe): Fast 14.000 Wildunfälle in einem Jahr, Zeitumstellung erhöht Risiko (26.03.2026) (hessenschau.de)
  2. Polizeipräsidium Nordhessen: Pressemeldung Unfallstatistik 2025 (polizei.hessen.de)
  3. Polizeipräsidium Osthessen: Verkehrsbericht 2025 (k.polizei.hessen.de)
  4. Polizeipräsidium Mittelhessen: Unfalllagebild 2025 (polizei.hessen.de)
  5. Polizeipräsidium Nordhessen: Statistik Verkehrsunfälle 2025, Abschnitt Wildunfälle (webapi.polizei.hessen.de)
  6. Polizeipräsidium Osthessen: Presseinformationen zum Verkehrsbericht 2025 (polizei.hessen.de)
  7. Hessisches Landwirtschaftsministerium (HMLU): Streckenliste für das Jagdjahr 2024/2025 (landwirtschaft.hessen.de)
  8. Hessisches Umweltministerium: Streckenliste für das Jagdjahr 2022/2023 (landwirtschaft.hessen.de)
  9. Hessisches Landwirtschaftsministerium: Streckenliste für das Jagdjahr 2023/2024 (landwirtschaft.hessen.de)
  10. Deutscher Jagdverband: Wildunfall-Statistik 2024/2025 (jagdverband.de)
  11. GDV: Wildunfälle, höchste Gefahr im Frühjahr und am Jahresende (gdv.de)
  12. GDV: Versicherer warnen, 276.000 Wildunfälle, Risiko steigt im Frühjahr deutlich (gdv.de)
  13. GDV: Kfz-Versicherung, Wildunfälle haben 2024 über eine Milliarde Euro gekostet (gdv.de)
  14. Statistisches Bundesamt: Allgemeine Unfallursachen von Unfällen mit Personenschaden (destatis.de)
  15. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wildunfälle in Baden-Württemberg 2024 (statistik-bw.de)
  16. Verwaltungsportal Hessen: Wildunfall, Wildunfallbescheinigung (verwaltung.bund.de)
  17. Bundesministerium der Justiz: § 292 StGB, Jagdwilderei (gesetze-im-internet.de)
  18. Hessischer Landtag, Drucksache 19/5780: Wildwarnreflektoren in Hessen (starweb.hessen.de)