Jagdstrecke Hessen 2024/25: Wie viele Rehe, Wildschweine, Waschbären und Füchse wurden erlegt?
Wie viele Rehe, Wildschweine, Waschbären und Füchse wurden in Hessen zuletzt erlegt? Die amtliche Jagdstrecke 2024/25 nach Wildart, ihre Entwicklung, die Folgen der Afrikanischen Schweinepest in Südhessen und was sich 2026 bei den Jagdzeiten geändert hat.
Die Jagdstrecke ist alles Wild, das in einem Jagdjahr erlegt, gefangen oder als Fallwild gefunden wurde. Fallwild stirbt zum Beispiel bei einem Wildunfall.
In Hessen fasst das Landwirtschaftsministerium die Zahlen aller Reviere jedes Jahr in der amtlichen Streckenliste zusammen. Die neueste Liste betrifft das Jagdjahr 2024/25, also die Zeit vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025.
Hier findest du die aktuelle Strecke nach Wildart und ihre Entwicklung. Außerdem geht es um die Afrikanische Schweinepest in Südhessen, die Abschussplanung nach dem Hessischen Jagdgesetz und die neuen Jagdzeiten seit April 2026.
Das Wichtigste in Kürze
- Im Jagdjahr 2024/25 umfasst die hessische Strecke 103.423 Rehe, 57.859 Wildschweine, 41.147 Waschbären, 31.614 Füchse und 6.121 Stück Rotwild, jeweils mit Fallwild.
- Die Rehwildstrecke sank nach dem Rekord von 110.964 im Vorjahr um knapp 7 Prozent.
- Die Waschbärstrecke steigt seit Jahren und erreichte 2024/25 einen neuen Höchstwert. Seit dem 1. April 2026 darf der Waschbär in Hessen ganzjährig bejagt werden.
- Seit Juni 2024 grassiert in Südhessen die Afrikanische Schweinepest. Die Schwarzwildstrecke fiel 2024/25 um rund 9 Prozent.
- Rehwild, Rotwild, Damwild und Muffelwild unterliegen in Hessen einem festgesetzten Abschuss, Schwarzwild nicht.
Die Jagdstrecke 2024/25 auf einen Blick
Das Reh führt die hessische Strecke mit großem Abstand an. Dahinter folgen Wildschwein, Waschbär und Fuchs.
Auffällig ist der Waschbär: In Hessen landen deutlich mehr Waschbären als Füchse auf der Strecke.
Strecke 2024/25 nach Wildart
Die Tabelle zeigt die wichtigsten Wildarten aus der Streckenliste 2024/25. Alle Werte enthalten Fallwild, beim Raubwild auch die Fangjagd.1
| Wildart | Strecke 2024/25 | Aufteilung |
|---|---|---|
| Rehwild | 103.423 | 51.747 männlich, 51.676 weiblich, davon 15.217 Fallwild |
| Schwarzwild | 57.859 | 23.659 Frischlinge, 26.213 Überläufer, 4.577 Keiler, 3.410 Bachen |
| Waschbär | 41.147 | 27.735 geschossen, 11.368 gefangen, 2.044 Fallwild |
| Fuchs | 31.614 | 27.287 geschossen, 1.886 gefangen, 2.441 Fallwild |
| Rabenkrähe | 9.744 | |
| Ringeltaube | 6.563 | |
| Rotwild | 6.121 | 2.820 männlich, 3.301 weiblich |
| Feldhase | 4.523 | davon 2.049 Fallwild |
| Dachs | 4.273 | |
| Stockente | 3.793 | 2.246 Erpel, 1.547 Enten |
| Nilgans | 3.575 | |
| Elster | 3.085 | |
| Wildkaninchen | 1.950 | |
| Nutria | 1.874 | |
| Damwild | 1.386 | 607 männlich, 779 weiblich |
| Steinmarder | 1.223 | |
| Muffelwild | 552 | 285 männlich, 267 weiblich |
| Graugans | 551 | |
| Fasan | 510 | 456 Hähne, 54 Hennen |
| Rebhuhn | 166 | |
| Marderhund | 90 | |
| Sikawild | 35 | nachrichtlich erfasst |
Im bundesweiten Vergleich liegt Hessen beim Schwarzwild auf Platz fünf, hinter Bayern, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Rund 10 Prozent aller deutschen Wildschweine der Strecke 2024/25 kommen aus Hessen.2
Beim Rehwild ist Hessen mit rund 8 Prozent der Bundesstrecke von 1.265.740 Rehen das Land mit der sechstgrößten Strecke.3
Was die Jagdstrecke ist und wie sie erfasst wird
Der Begriff stammt aus dem jagdlichen Brauchtum. Nach einer Gesellschaftsjagd wird das erlegte Wild „zur Strecke gelegt“.
In der Statistik steht die Strecke für alles Wild einer Art, das in einem Jagdjahr in einem Gebiet erfasst wurde.
Das Jagdjahr
Alle Streckenzahlen beziehen sich auf das Jagdjahr. Es beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres.4
Deshalb heißt die aktuelle Strecke „2024/25“ und nicht „2024“. Bis die Zahlen eines Jagdjahres öffentlich sind, vergehen noch einmal mehrere Monate.
Was in der hessischen Streckenliste steht
Die hessische Streckenliste ist besonders genau. Sie trennt für jede Wildart:
- die Jagdstrecke mit der Waffe
- beim Raubwild zusätzlich die Fangjagd
- das Fallwild, beim Schalenwild aufgeteilt in „verunfallt“ und „sonstiges“
- beim Schalenwild mit Abschussplan den festgesetzten Abschuss
Beim Schwarzwild steht zusätzlich, wie viele Stücke verwertet wurden. 2024/25 waren das 49.095 von 57.859 Wildschweinen.1
Erlegtes Wild und Fallwild
Beim Rehwild ist das Fallwild ein großer Posten. Von den 103.423 Rehen der Strecke 2024/25 waren 15.217 Fallwild, also rund 15 Prozent.
12.004 davon starben bei Unfällen, 3.213 aus anderen Gründen.1 Mehr dazu liest du in unserem Artikel Wildunfälle Hessen Statistiken.
Beim Schwarzwild hat Hessen laut Wildunfallstatistik des DJV mit 2.160 Stück das meiste Fallwild aller Bundesländer.5
Wer meldet und wer veröffentlicht
Die Jagdausübungsberechtigten melden ihre Streckenliste der unteren Jagdbehörde ihres Kreises oder ihrer kreisfreien Stadt. Für Rot-, Dam- und Muffelwild nennt der Erlass des Landwirtschaftsministeriums zur Abschussplanung dafür den 5. Februar.6
Das Ministerium fasst die Meldungen zur landesweiten Streckenliste zusammen und veröffentlicht sie auf seiner Jagdseite als PDF.7 Stand Oktober 2026 ist dort die Liste für 2024/25 die neueste.
Fristen bei Rot-, Dam- und Muffelwild
- Das forstliche Gutachten zu Schälschäden liegt der Hegegemeinschaft vor.
- Die Jagdausübungsberechtigten melden die Streckenliste der unteren Jagdbehörde.
- Die Hegegemeinschaft legt ihren Abschussplanvorschlag vor.
- Das neue Jagdjahr beginnt.
- Die untere Jagdbehörde setzt den Abschuss fest.
Entwicklung nach Wildart
Für die Jagdjahre 2022/23 bis 2024/25 nutzen wir die amtlichen Streckenlisten des Landes. Die langen Zeitreihen bei Reh und Wildschwein stammen aus den Infografiken des Deutschen Jagdverbands. Alle Werte enthalten Fallwild.
Rehwild
- Strecke 2024/25
- 103.423davon 15.217 Fallwild
- Rekord
- 110.964Jagdjahr 2023/24
- Trend
- +26 %gegenüber 2014/15
Das Reh ist die häufigste Wildart der hessischen Strecke. Seit 2014/15 stieg die Rehwildstrecke von 81.936 Stück fast jedes Jahr an.
Im Jagdjahr 2023/24 erreichte sie mit 110.964 Rehen den höchsten Wert seit 1959.8 2024/25 ging sie auf 103.423 zurück, liegt aber noch rund 26 Prozent über 2014/15.31
Rehwildstrecke in Hessen je Jagdjahr
- 14/15
- 15/16
- 16/17
- 17/18
- 18/19
- 19/20
- 20/21
- 21/22
- 22/23
- 23/24
- 24/25
Strecke in StückRekord
Gemessen am festgesetzten Abschuss von 115.347 Rehen erreichte die Gesamtstrecke 2024/25 knapp 90 Prozent.1
Schwarzwild
- Strecke 2024/25
- 57.859rund 86 % Frischlinge und Überläufer
- Höchstwert
- 96.001Jagdjahr 2017/18
- Trend
- −9 %gegenüber 2023/24
Beim Schwarzwild schwankt die Strecke stark von Jahr zu Jahr. Gute Mastjahre lassen die Bestände wachsen, auf ein starkes Jahr folgt oft ein schwaches.
Seit 2014/15 lag die hessische Strecke zwischen 53.841 und 96.001 Wildschweinen. Nach dem Einbruch 2022/23 stieg sie 2023/24 um rund 10.000 Stück, blieb aber auf vergleichsweise niedrigem Niveau.82
Schwarzwildstrecke in Hessen je Jagdjahr
- 14/15
- 15/16
- 16/17
- 17/18
- 18/19
- 19/20
- 20/21
- 21/22
- 22/23
- 23/24
- 24/25
Strecke in StückHöchstwert seit 2014/15
2024/25 kamen 57.859 Wildschweine auf die Strecke, rund 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zusammensetzung:1
- Frischlinge: 23.659
- Überläufer: 26.213
- Keiler: 4.577
- Bachen: 3.410
Frischlinge und Überläufer machen also rund 86 Prozent aus. 2.163 Wildschweine waren Fallwild, davon 1.576 verunfallt.1
Waschbär
- Strecke 2024/25
- 41.147davon 11.368 gefangen
- 2022/23
- 30.427Ausgangswert
- Trend
- +35 %in zwei Jahren
Der Waschbär kam aus Nordamerika und breitet sich von Nordhessen aus seit Jahrzehnten aus. Inzwischen ist er nach Reh und Wildschwein die Wildart mit der drittgrößten Strecke.
Von 30.427 im Jagdjahr 2022/23 stieg die Strecke über 36.889 auf 41.147 Tiere im Jagdjahr 2024/25.9101 Laut Landesjagdverband ist das ein neuer Höchstwert. Der Bestand in Hessen wird auf mindestens 120.000 Waschbären geschätzt.11
Mehr als ein Viertel der Waschbären wird mit der Falle gefangen, 2024/25 waren es 11.368 Tiere.1 Seit dem 1. April 2026 hat der Waschbär in Hessen keine Schonzeit mehr.12
Rotwild, Damwild und Muffelwild
- Rotwild
- 6.121Vorjahr 8.205
- Damwild
- 1.386Vorjahr 2.002
- Muffelwild
- 552Vorjahr 611
Beim Rotwild erreichte Hessen im Jagdjahr 2023/24 mit 8.205 Stück den zweithöchsten Wert seit 1959.8 2024/25 sank die Strecke deutlich auf 6.121 Stück.
Davon waren 2.820 männlich und 3.301 weiblich. Hirsche der Klasse I, also die alten Hirsche, kamen nur 82 Mal auf die Strecke.1
Auch Damwild und Muffelwild gingen zurück. Beim Damwild fiel die Strecke von 2.101 im Jagdjahr 2022/23 auf 1.386, beim Muffelwild von 610 auf 552.91 Sikawild wird nur nachrichtlich erfasst, 2024/25 waren es 35 Stück.
Fuchs und anderes Raubwild
- Fuchs
- 31.6142022/23: 28.240
- Dachs
- 4.2732022/23: 4.557
- Nutria
- 1.874eingewanderte Art
Die Fuchsstrecke stieg von 28.240 im Jagdjahr 2022/23 auf 31.549 und zuletzt 31.614 Tiere. 2.441 Füchse waren 2024/25 Fallwild.9101
Dazu kommen 4.273 Dachse, 1.223 Steinmarder und die eingewanderten Arten Nutria mit 1.874 und Marderhund mit 90 Tieren.1
Niederwild und Federwild
- Feldhase
- 4.523Vorjahr 5.482
- Fasan
- 510456 Hähne, 54 Hennen
- Rebhuhn
- 166davon 155 Fallwild
Beim Niederwild sind die Zahlen in Hessen klein. 2024/25 kamen 4.523 Feldhasen auf die Strecke, nach 5.482 im Vorjahr und 4.571 im Jagdjahr 2022/23.9101
Fast die Hälfte der Hasen, nämlich 2.049, war Fallwild. Beim Rebhuhn wurden nur 11 Vögel erlegt, 155 waren Fallwild.1
Beim Federwild liegen Rabenkrähe mit 9.744 und Ringeltaube mit 6.563 Vögeln vorn. Die eingewanderte Nilgans kam auf 3.575 Stück, mehr als Grau- und Kanadagans zusammen mit 551 und 298.1
Afrikanische Schweinepest in Südhessen
Seit Juni 2024 prägt die Afrikanische Schweinepest (ASP) die Schwarzwildjagd in Südhessen. Für Menschen ist das Virus ungefährlich, für Haus- und Wildschweine fast immer tödlich.
Am 15. Juni 2024 bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut den ersten Fall bei einem Wildschwein südlich von Rüsselsheim im Kreis Groß-Gerau.13 Kurz darauf wurde das Virus im Kreis Groß-Gerau auch in Hausschweinebeständen nachgewiesen.14
Die ASP in Hessen
- Erster bestätigter Fall bei einem Wildschwein bei Rüsselsheim.
- Das Land zahlt 50 Euro für jede Probe eines Indikatortiers.
- In den Sperrzonen wird wieder gejagt.
- Weit mehr als 2.000 tote infizierte Wildschweine, zwölf Kreise und Städte betroffen.
- Neue Allgemeinverfügungen, in Wiesbaden werden Zonen teilweise zurückgestuft.
Das Ausmaß
Ein Jahr nach dem ersten Fall zog der Landesjagdverband im Juni 2025 Bilanz:14
- Weit mehr als 2.000 Wildschweine sind am Virus verendet.
- Insgesamt wurden mehr als 5.000 Kadaver oder Kadaverteile gefunden.
- Pro Woche wurden noch 50 bis 100 tote Wildschweine in Südhessen entdeckt.
- Zwölf Landkreise und kreisfreie Städte waren betroffen.
Das Land baute rund 280 Kilometer festen und rund 300 Kilometer mobilen Elektrozaun. Allein für Sachmittel gab es bis Ende Mai 2025 mehr als 20 Millionen Euro aus.14
Was die ASP für die Jagd bedeutet
Zunächst galt in einigen Regionen ein Jagdverbot. Seit Mitte März 2025 wird in den Sperrzonen wieder gejagt, bis Juni 2025 wurden dort mehr als 2.400 Wildschweine erlegt.14
In den vollständig eingezäunten Kerngebieten sollen nach und nach alle Wildschweine erlegt werden. Das Fleisch darf dort nur zur Eigenverwertung genutzt werden, ein Großteil wird nicht verwertet.14
Auch außerhalb der Sperrzonen sind Jäger gefragt. Für die Beprobung von Indikatortieren, also krank oder tot aufgefundenen und bei Unfällen getöteten Wildschweinen, zahlt das Land 50 Euro Aufwandsentschädigung.8
Inzwischen gibt es Lockerungen. Mit den Allgemeinverfügungen vom 7. Mai 2026 hat Wiesbaden nach fast zwei Jahren wieder restriktionsfreie Gebiete im Norden der Stadt.13 Eine landesweite aktuelle Fallzahl veröffentlicht das Land nicht in einer Übersicht.
Abschussplanung und neue Jagdzeiten
In Hessen wird der Abschuss von Rehwild, Rotwild, Damwild und Muffelwild behördlich festgesetzt. Beim Schwarzwild gibt es keinen Abschussplan.1
Bei Rot-, Dam- und Muffelwild macht die Hegegemeinschaft einen Abschussplanvorschlag nach § 26a des Hessischen Jagdgesetzes (HJagdG). Grundlage ist auch ein forstliches Gutachten zu den Schälschäden im Wald.6
Gesamtstrecke im Verhältnis zum festgesetzten Abschuss 2024/25
Nur beim Muffelwild wurde der festgesetzte Abschuss 2024/25 erreicht. Beim Rotwild blieb die Strecke bei gut drei Vierteln, beim Damwild bei rund zwei Dritteln.
Neue Jagdzeiten seit 1. April 2026
Zum 1. April 2026 hat Hessen die Jagdverordnung (HJagdV) geändert. Die wichtigsten Punkte betreffen invasive Arten, die nun ganzjährig bejagt werden dürfen.12
Was sich bei den Jagdzeiten geändert hat
- Waschbär: 1. August bis 28. Februar
- Marderhund, Mink, Nutria: 1. September bis 28. Februar
- Nilgans: 1. August bis 15. Januar
- Rabenkrähe: 1. August bis 15. Januar
- Elster: 1. August bis 15. Januar
- Waschbär, Marderhund, Mink, Nutria: ganzjährig
- Nilgans: ganzjährig
- Rabenkrähe: 1. August bis 15. Februar
- Elster: 1. August bis 31. Januar
- Neu im Jagdrecht: Muntjak, Nasenbär, Pharaonenibis und Schwarzkopfruderente ganzjährig, Goldschakal ohne Jagdzeit
Wie sich die ganzjährige Jagd auf die Waschbärstrecke auswirkt, zeigt sich frühestens mit den Zahlen für 2026/27.
Was das für dich als Jungjäger bedeutet
Für die Jägerprüfung musst du keine Streckenzahlen auswendig lernen. Den Rahmen solltest du aber kennen.
Jagdjahr, Abschussplan, Streckenliste, Fallwild, Jagdzeiten und Tierseuchen wie die ASP gehören zum Prüfungsstoff.
Streckenmeldung
Wenn du später selbst ein Revier pachtest, bist du für die Streckenliste verantwortlich. So kommt ein erlegtes Stück in Hessen bis in die Statistik:
- ErlegenDu erlegst ein Stück Wild. Als Jagdgast meldest du es dem Jagdausübungsberechtigten, damit er es eintragen kann.
- EintragenDer Jagdausübungsberechtigte führt die Streckenliste und trägt dort auch Fallwild und gefangenes Raubwild ein.
- MeldenDie Liste geht an die untere Jagdbehörde, bei Rot-, Dam- und Muffelwild laut Erlass bis zum 5. Februar.6
- PlanenDie Hegegemeinschaft macht bis zum 15. März ihren Abschussplanvorschlag, die Behörde setzt den Abschuss fest.6
- VeröffentlichenDas Landwirtschaftsministerium veröffentlicht die landesweite Streckenliste.7
Du bist nicht allein
Mit der Jagd bist du in Hessen in großer Gesellschaft:
- 2025 hatten in Hessen 30.743 Menschen einen Jagdschein, 19.906 davon sind Mitglied im Landesjagdverband.15
- Im selben Jahr traten laut DJV 554 Prüflinge zur hessischen Jägerprüfung an, 349 bestanden.16
Wie die amtlichen Fragen aussehen, siehst du in unserer Übersicht aller Prüfungsfragen. Im Trainer übst du sie mit Lösungen.
In der Probeprüfung spielst du den Ernstfall durch.
Häufige Fragen
Was ist die Jagdstrecke?
Die Jagdstrecke ist die Zahl aller Tiere einer Wildart, die in einem Jagdjahr erlegt, gefangen oder als Fallwild gefunden wurden. In der hessischen Streckenliste ist das Fallwild in der Gesamtstrecke enthalten.1
Wann beginnt das Jagdjahr?
Am 1. April. Es endet am 31. März des folgenden Jahres. Die Strecke 2024/25 umfasst also April 2024 bis März 2025.4
Wie viele Rehe werden in Hessen pro Jahr erlegt?
Im Jagdjahr 2024/25 umfasste die Strecke 103.423 Rehe, davon 15.217 Fallwild. Mit der Waffe erlegt wurden 88.206 Rehe. Der Höchstwert lag 2023/24 bei 110.964 Rehen.110
Wie viele Wildschweine werden in Hessen geschossen?
2024/25 waren es 57.859 Wildschweine mit Fallwild, davon 55.696 mit der Waffe erlegt. Seit 2014/15 lag der Höchstwert 2017/18 bei 96.001 Stück.12
Wie viele Waschbären werden in Hessen erlegt?
Im Jagdjahr 2024/25 waren es 41.147 Waschbären, so viele wie nie zuvor. 27.735 wurden geschossen, 11.368 gefangen und 2.044 als Fallwild gefunden.111
Wo finde ich die Streckenliste Hessen?
Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat veröffentlicht sie als PDF auf seiner Seite zur Jagd.7
Quellen
Die Zahlen stammen aus den amtlichen Streckenlisten des Landes Hessen, dem Erlass zur Abschussplanung, der Synopse zur Jagdverordnung und den Infografiken des Deutschen Jagdverbands. Zur ASP nutzen wir Angaben von Landesjagdverband und Ministerium aus der Berichterstattung sowie der Stadt Wiesbaden.
- Hessisches Landwirtschaftsministerium (HMLU): Streckenliste für das Jagdjahr 2024/2025 (landwirtschaft.hessen.de)
- Deutscher Jagdverband: Jahresstrecke Schwarzwild 2024/25 (jagdverband.de)
- Deutscher Jagdverband: Jahresstrecke Rehwild 2024/25 (jagdverband.de)
- Deutscher Jagdverband: Jahresjagdstrecke Bundesrepublik Deutschland 2024/25 (jagdverband.de)
- Deutscher Jagdverband: Wildunfall-Statistik 2024/2025 (jagdverband.de)
- Hessisches Landwirtschaftsministerium: Erlass zur Abschussplanung, Festsetzung und Vollzug (7. März 2025) (rp-kassel.hessen.de)
- Hessisches Landwirtschaftsministerium: Jagd in Hessen (landwirtschaft.hessen.de)
- Rhein Main Verlag: Hessische Jagdstreckenergebnisse liegen vor (15.09.2024) (rheinmainverlag.de)
- Hessisches Umweltministerium: Streckenliste für das Jagdjahr 2022/2023 (landwirtschaft.hessen.de)
- Hessisches Landwirtschaftsministerium: Streckenliste für das Jagdjahr 2023/2024 (landwirtschaft.hessen.de)
- hessenschau: Mindestens 120.000 Waschbären in Hessen, Schonzeit soll bald abgeschafft werden (17.07.2025) (hessenschau.de)
- Hessisches Landwirtschaftsministerium: Synopse der Änderungen der Hessischen Jagdverordnung zum 1. April 2026 (landwirtschaft.hessen.de)
- Landeshauptstadt Wiesbaden: Afrikanische Schweinepest (ASP) (wiesbaden.de)
- hessenschau: Ein Jahr Schweinepest, noch immer viele Fälle in Hessen (15.06.2025) (hessenschau.de)
- Deutscher Jagdverband: Jagdscheininhaber und Mitglieder der Landesjagdverbände 2025 (jagdverband.de)
- Deutscher Jagdverband: Jägerprüfung 2024/2025 (jagdverband.de)
Genug gelesen, Zeit zum Üben
10 Fragen aus der echten Prüfung, sofort die Lösung und am Ende siehst du, wo du stehst.